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Software und Betrieb ·

White Label Krankentransport Software. Eine Plattform, Ihr Name auf jeder Oberfläche

Schematische 2D-Darstellung: Desktop-Disposition mit Karte in der Mitte, links Patienten-App, rechts Fahrer-App, alles in Healthcare Blue und Türkis.

Wer seine Mutter zur Chemotherapie fahren lässt, vertraut dem Transportdienst. Diesem Namen, diesem Logo, dieser Telefonnummer. Genau deshalb sollte auch die Software, über die gebucht wird, den Namen des Transportdienstes tragen und nicht den des Softwareherstellers. Patientinnen, Angehörige, Ordinationen und Stationen sollen sehen, mit wem sie es zu tun haben.

Eine eigene Software zu entwickeln, ist für die meisten Krankentransportbetriebe trotzdem keine Option. Sie kostet viel Geld, bindet Personal und veraltet schneller, als man denkt. White Label löst diesen Widerspruch. Sie nutzen eine fertige, laufend weiterentwickelte Plattform, und nach außen tritt nur Ihr Betrieb auf. In diesem Beitrag geht es darum, was das im Krankentransport konkret bedeutet, welche Oberflächen dazugehören, was Sie für eine eigene App im Store brauchen und warum Betrieb und digitale Souveränität genauso wichtig sind wie Logo und Farben.

Was White Label im Krankentransport bedeutet

White Label heißt, dass eine Software ohne Herstellermarke ausgeliefert und mit Ihrer Marke versehen wird. Im Krankentransport ist das mehr als ein ausgetauschtes Logo. Es geht um jeden Moment, in dem jemand mit Ihrem Betrieb in Kontakt kommt. Die Seite, auf der eine Ordination den Transport bucht. Die App, mit der die Tochter die Fahrten ihres Vaters verwaltet. Die Bestätigung nach der Buchung. Der Eintrag im App Store.

Prüfen Sie bei jedem Anbieter, an welchen dieser Stellen tatsächlich Ihr Name steht. Dazu gehören Logo, Farben und Texte, der Name und das Symbol der App, die Absender von Bestätigungen, die Verlinkung auf Ihr Impressum und Ihre Datenschutzerklärung sowie die Kontaktdaten für Rückfragen. Wo ein Softwareanbieter rechtlich genannt werden muss, etwa als Auftragsverarbeiter in der Datenschutzerklärung, geschieht das offen und an der richtigen Stelle.

Vier Oberflächen, ein Auftritt

Die Buchungsmaske am Desktop

Viele Buchungen entstehen nicht am Handy, sondern am Schreibtisch. In der Ordination, auf der Station, im Pflegeheim oder bei Angehörigen, die am Abend in Ruhe die Termine der nächsten Woche eintragen. Die Buchungsmaske im Browser braucht keine Installation und funktioniert auf jedem Computer. In pts.maker ist das das Patientenportal, dazu kommen eigene Zugänge für Ärztinnen und Ärzte sowie das Portal für Krankenhaus und Med-Center, das sich im Design des Hauses gestalten lässt.

Die App für Patienten und Angehörige

Für Menschen mit vielen Fahrten ist die App der bequemste Weg. Die Kunden-App von pts.maker gibt es für iOS und Android. Sie trägt Ihren Namen, Ihr Logo und Ihre Farben. Welche Funktionen eine gute Buchungs-App mitbringen sollte, haben wir im Beitrag App zum Buchen von Patiententransporten ausführlich beschrieben.

Die Verwaltungsoberfläche für Ihr Team

Hinter den Kulissen arbeitet Ihr Büro in der Verwaltungsoberfläche. Dort laufen alle Buchungen zusammen, egal ob sie aus dem Portal, der App, der Ordination oder vom Telefon kommen. Die Disposition verteilt die Fahrten, legt Fahrer und Fahrzeuge an, ordnet Gebiete und Subunternehmer zu und erstellt den Abrechnungsexport. Für Ihr Team zählt hier weniger das Logo als eine klare Struktur und saubere Rollen, damit jede Person genau das sieht, was sie für ihre Arbeit braucht.

Die Fahrer-App für iOS und Android

Die Fahrer-App ist die Verbindung zwischen Disposition und Straße. Fahrerinnen und Fahrer sehen ihre Aufträge, starten die Navigation und melden den Status mit einem Tippen. Diese Statusmeldungen sind es, die Patienten und Angehörige in ihrer App sehen. Die Fahrer-App läuft auf iOS und Android, arbeitet auch in Funklöchern weiter und steht eigenen Fahrern ebenso zur Verfügung wie Subunternehmern.

Eine Plattform, mehrere Marken

Weil die Plattform mandantenfähig ist, lassen sich auch mehrere Auftritte nebeneinander betreiben. Etwa wenn ein Unternehmen neben dem Taxibetrieb eine eigene Marke für Krankenbeförderung führt, wenn eine Organisation mehrere Bezirksstellen hat oder wenn ein Krankenhausträger mehrere Häuser verbindet. Jeder Mandant hat seine eigenen Daten, Nutzer und Einstellungen. Im Tarif moduwegs kostet jeder weitere Mandant 99 Euro pro Monat, die Details stehen auf der Seite Preise.

Die eigene App im Store. Was Sie dafür brauchen

Soll die App mit eigenem Eintrag unter Ihrem Namen im App Store und bei Google Play erscheinen, braucht Ihr Unternehmen Entwicklerkonten bei Apple und Google. Für Organisationen verlangen beide Plattformen eine D-U-N-S-Nummer. Das ist eine neunstellige Kennung von Dun und Bradstreet, mit der Apple und Google Name, Rechtsform und Adresse Ihres Unternehmens prüfen. Die Nummer ist kostenlos, die Vergabe dauert aber einige Tage bis Wochen. Wichtig ist, dass Firmenname und Adresse in allen Konten genau mit diesem Eintrag übereinstimmen.

Dazu kommen Texte und Bilder für den Store, ein Link zu Ihrer Datenschutzerklärung und die Angaben zum Datenschutz, die beide Stores für jede App verlangen. Bei pts.maker kostet der eigene Store-Eintrag einmalig 1.490 Euro für die Einrichtung und danach 99 Euro im Monat für laufende Pflege und Updates. Beginnen Sie mit der D-U-N-S-Nummer am besten gleich zum Projektstart, dann wartet am Ende niemand auf die Freigabe.

Hosting und Betrieb. Wer sich um was kümmert

White Label heißt nicht, dass Sie sich um Server kümmern müssen. Entwicklung, Betrieb und Support von pts.maker kommen aus einer Hand, aus der Anexia Gruppe. Die Aufgaben sind klar verteilt.

Aufgabepts.maker und AnexiaIhr Betrieb
Rechenzentrum, Sicherheit, VerfügbarkeitBetrieb in ISO-zertifizierten Rechenzentren in Wien oder NürnbergWahl des Standorts
Updates und Weiterentwicklunglaufend für alle Mandanten, bei eigener App inklusive Store-UpdatesWünsche und Rückmeldungen einbringen
BrandingUmsetzung in Portal und AppLogo, Farben, Texte, Kontaktdaten
Stammdaten und RollenEinrichtung beim OnboardingPflege von Fahrern, Fahrzeugen, Gebieten, Nutzern
DatenschutzAuftragsverarbeitung und technische MaßnahmenVerantwortung für die Verarbeitung, Datenschutzerklärung
SupportTelefon werktags, Ticket rund um die Uhrinterne Ansprechperson

Wie Einführung, Schulung und Testbetrieb ablaufen, beschreibt die Seite Leistungen.

Digital souverän, ehrlich erklärt

Digitale Souveränität ist ein großes Wort. Für einen Krankentransportbetrieb bedeutet es im Kern drei Dinge. Sie wissen, wo Ihre Daten liegen. Sie wissen, welches Recht dafür gilt. Und Sie wissen, welche Daten an welche Dienste gehen. Die Gesundheitsdaten Ihrer Patienten liegen bei pts.maker in Rechenzentren der Anexia Gruppe, wahlweise in Wien oder Nürnberg, und damit in der Europäischen Union. Die Anexia Gruppe wurde 2006 in Klagenfurt gegründet, Vertragspartner ist ein österreichisches Unternehmen.

Ehrlich gehört aber auch dazu, dass keine moderne App völlig ohne externe Dienste auskommt. Für Karten, Adresssuche und Fahrzeiten bindet pts.maker Kartendienste an. Dabei werden Adressen und Koordinaten übermittelt, aber keine Namen, Diagnosen oder Transportscheine. Push-Nachrichten auf dem Handy laufen technisch über die Dienste von Apple und Google. Deshalb gehören in eine Push-Nachricht Informationen wie die Abholzeit, aber keine Gesundheitsdaten. Fragen Sie jeden Anbieter nach dieser Liste. Wer sie offen beantwortet, meint es ernst mit Souveränität. Mehr zu Verschlüsselung, Zertifizierungen und Rollen lesen Sie auf der Seite Sicherheit und Hosting.

White Label, Eigenentwicklung oder Standard-App

KriteriumEigenentwicklungStandard-App eines AnbietersWhite Label
Ihr Name nach außenjameist neinja
Zeit bis zum Startviele Monatekurzwenige Wochen
Wartung und UpdatesIhr eigenes TeamAnbieterAnbieter
Österreichische Abrechnungsregelnselbst umsetzenje nach Anbieterin der Plattform
Kostenhoch und schwer planbarniedrigplanbar pro Fahrt oder Fahrzeug

Eine Eigenentwicklung lohnt sich nur, wenn Software Ihr Kerngeschäft ist. Eine Standard-App eines Plattformanbieters ist schnell verfügbar, stellt aber dessen Marke in den Vordergrund, und Ihre Patienten werden zu seinen Kunden. White Label verbindet den schnellen Start mit Ihrem eigenen Auftritt. Wenn Sie später besondere Wünsche haben, etwa eine Anbindung an Ihr ERP, übernimmt das Entwicklungsteam der Anexia Gruppe auch individuelle Erweiterungen.

Was White Label nicht ist

Eine eigene App ist ein Service für Menschen, die bereits mit Ihnen fahren. Sie ist kein Werbekanal. Für Vertragspartner des Gesamtvertrags zur Krankenbeförderung gelten strenge Regeln. Werbung und aktives Herantreten an Versicherte sind untersagt, auch E-Mail-Marketing und Werbung in sozialen Medien. Nutzen Sie App und Portal deshalb für Buchungen, Bestätigungen und Fahrtinformationen und nicht für Werbebotschaften. Welche Maßnahmen erlaubt sind, erklärt unser Beitrag Krankenbeförderung für Taxiunternehmen.

Sie möchten sehen, wie Ihre Marke in Portal und App aussieht? Vereinbaren Sie eine kostenlose Demo.

Häufige Fragen

Sehen meine Patienten den Namen pts.maker?

Nach außen treten Sie mit Ihrem Namen, Ihrem Logo und Ihren Farben auf. Wo der Softwareanbieter rechtlich genannt werden muss, etwa als Auftragsverarbeiter in der Datenschutzerklärung, klären wir gemeinsam.

Kann ich auch ohne eigenen Store-Eintrag starten?

Ja. Das Patientenportal im Browser und die Zugänge für Ordinationen und Krankenhäuser brauchen keinen Store. Der eigene Eintrag in App Store und Google Play ist eine Option, die Sie jederzeit ergänzen können.

Wie lange dauert der Start mit eigener Marke?

Portal und Verwaltung stehen nach Einrichtung und Schulung bereit, danach folgen 14 Tage Testbetrieb. Für einen eigenen Store-Eintrag planen Sie zusätzlich Zeit für die D-U-N-S-Nummer und die Prüfung durch Apple und Google ein.

Kann ich mehrere Marken betreiben?

Ja, über mehrere Mandanten auf derselben Plattform. Jede Marke hat eigene Daten, Nutzer und Einstellungen.

Gibt es die Oberflächen in mehreren Sprachen?

Deutsch und Englisch sind enthalten, jede weitere Sprache kostet 12 Euro pro Monat.

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