Verbundene Systeme: Klinik, Van, Kasse und abstrakte Datenknoten in Markenfarben.

Schnittstellen und API

Kasse.
KIS.
ERP und Leitstelle.

ÖGK-Distanzanzeiger, Odoo, GTFS, REST-API. Systeme sprechen miteinander, statt dass jemand Daten abtippt.

  • ÖGK-Distanzanzeiger
  • Odoo
  • REST-API
  • KIS

Funktionen

Schnittstellen und API der Krankentransport Software. Verbunden mit Kasse, Krankenhaus, ERP und Leitstelle

Eine Krankentransport Software steht nie allein. Sie muss mit der Krankenversicherung zusammenspielen, Daten mit Krankenhäusern austauschen, Abrechnungsdaten an die Buchhaltung übergeben und sich in die bestehende Systemlandschaft von Transportdienstleistern einfügen. Jede fehlende Schnittstelle bedeutet doppelte Dateneingabe, Medienbrüche und Fehlerquellen.

Die pts.maker bietet deshalb eine Reihe von Schnittstellen, die die wichtigsten Verbindungen abdecken. Die Anbindung an den ÖGK-Distanzanzeiger für die korrekte Abrechnung, den Import von GTFS-Daten, die Anbindung an ERP-Systeme wie Odoo, Schnittstellen zu Krankenhausinformationssystemen und Leitstellen sowie eine offene REST-API mit Webhooks für individuelle Integrationen.

ÖGK-Distanzanzeiger-API

Für die Abrechnung von Krankentransporten mit der Krankenversicherung zählt die Distanz, die die Kasse für die jeweilige Fahrt anerkennt. Die pts.maker Software ist über eine API an den ÖGK-Distanzanzeiger angebunden. Für jede Fahrt wird die anerkannte Distanz ermittelt und direkt bei der Fahrt gespeichert.

Für Transportdienstleister ist das eine der wichtigsten Schnittstellen überhaupt. Sie rechnen die Kilometer so ab, wie die Kasse sie anerkennt, vermeiden Kürzungen und Rückläufer und haben für jede Fahrt eine nachvollziehbare Dokumentation der abgerechneten Distanz. Zusammen mit dem zugeordneten Transportschein und den Zeitstempeln aus der Fahrer-App liegen damit alle Daten für den Abrechnungsexport vor. Wie die Abrechnung im Alltag funktioniert, zeigt die Seite für Transportdienstleister.

Anbindung an Odoo und andere ERP-Systeme

Viele Transportdienstleister führen Buchhaltung, Rechnungslegung, Personalverwaltung und Fuhrpark in einem ERP-System. Damit Abrechnungs- und Fahrtdaten nicht händisch übertragen werden müssen, lässt sich die Krankentransport Software an solche Systeme anbinden. Besonders eng ist die Verbindung zu Odoo. Innerhalb der Anexia Gruppe ist Anexia Digital Odoo-Partner, sodass Anbindung, Einrichtung und Anpassung von Odoo und pts.maker aus einer Hand kommen können.

Typische Daten, die übergeben werden, sind abgeschlossene Fahrten, Abrechnungsdaten für Krankenkassen und andere Auftraggeber, Leistungen von Subunternehmern und Kennzahlen für das Controlling. Für andere ERP- und Buchhaltungssysteme steht der Abrechnungsexport zur Verfügung, und über die REST-API lassen sich weitere Systeme individuell anbinden.

GTFS-Import

GTFS ist ein weit verbreitetes Format für Fahrplan- und Haltestellendaten des öffentlichen Verkehrs. Die Krankentransport Software kann GTFS-Daten importieren, etwa Haltepunkte und Routeninformationen. Das ist nützlich, wenn Krankentransporte mit dem öffentlichen Verkehr verknüpft werden sollen, etwa bei Zubringerfahrten zu Bahnhöfen, oder wenn Haltepunkte und barrierefreie Zugangspunkte aus bestehenden Datenbeständen übernommen werden sollen.

Für Organisationen, die neben Krankentransporten auch Bedarfsverkehre oder Fahrdienste betreiben, erleichtert der GTFS-Import die gemeinsame Nutzung von Daten auf einer Plattform. Mehr zu Datenstandards im Bedarfsverkehr beschreibt unser Beitrag zur Einbindung in die Fahrplanauskunft.

Krankenhausinformationssysteme

Krankenhäuser arbeiten mit einem Krankenhausinformationssystem, in dem Patientendaten, Aufnahmen, Entlassungen und Termine geführt werden. Eine Anbindung an dieses System vermeidet, dass Patientendaten für eine Transportbuchung erneut eingegeben werden müssen. Über die Schnittstellen der Plattform können Transportanforderungen aus dem Krankenhaus übernommen und Statusinformationen zurückgegeben werden. Die konkrete Ausgestaltung hängt vom jeweiligen System ab und wird im Projekt mit der IT des Hauses abgestimmt. Wie Krankenhäuser das Portal ohne Anbindung nutzen, zeigt die Seite für Krankenhaus und Med-Center.

Anbindung an Leitstellen

Viele Rettungsorganisationen betreiben Leitstellen, in denen Notfälle und planbare Transporte koordiniert werden. Die Krankentransport Software lässt sich an solche Leitstellen und Dispositionszentralen anbinden, damit planbare Krankentransporte und Einsatzgeschehen besser aufeinander abgestimmt werden können. Auch hier hängen die Details vom eingesetzten Leitstellensystem ab.

REST-API und Webhooks

Für individuelle Integrationen bietet die Plattform eine REST-API. Darüber lassen sich Buchungen anlegen, Stammdaten austauschen und Informationen abrufen. Webhooks informieren angebundene Systeme automatisch, wenn sich etwas ändert, etwa wenn ein Transport disponiert, ein Patient abgeholt oder am Ziel abgeliefert wurde. So können andere Systeme in Echtzeit auf Ereignisse im Krankentransport reagieren, ohne ständig nachfragen zu müssen.

Die API ist mandantenfähig und folgt denselben Rollen und Berechtigungen wie die Oberflächen. Ein angebundenes System erhält nur Zugriff auf die Daten, die es für seinen Zweck braucht. Allgemeine Informationen zur API der pts.maker Plattform finden Sie auf der Seite zu Schnittstellen und API.

Abrechnungsexport

Nicht jede Integration braucht eine Echtzeitverbindung. Für die Übermittlung an die Krankenkasse, an einen Abrechnungsdienstleister oder an die Buchhaltung steht der Abrechnungsexport zur Verfügung. Er gibt die Abrechnungsdaten für den gewählten Zeitraum aus, inklusive der über den ÖGK-Distanzanzeiger ermittelten Distanzen und der Zuordnung zu Transportscheinen.

Geplant für 2027. e-Card und ELGA

Als nächste Ausbaustufe ist die Validierung über die e-Card mit direktem Anschluss an ELGA, die Elektronische Gesundheitsakte, für 2027 geplant. Damit sollen Versicherungsdaten schon bei der Buchung automatisch geprüft werden. Bis dahin werden Transportscheine in der Plattform hochgeladen und dem Patienten und der gebuchten Fahrt zugewiesen.

Sichere Schnittstellen

Alle Schnittstellen unterliegen denselben Sicherheitsanforderungen wie die Plattform selbst. Daten werden verschlüsselt übertragen, Zugriffe sind geschützt, und jede Schnittstelle erhält nur die Berechtigungen, die sie braucht. Die Plattform wird in einem Rechenzentrum der Anexia Gruppe in Wien oder Nürnberg betrieben. Mehr dazu auf der Seite zu Sicherheit und Hosting.

Integration aus einer Hand

Die Anexia Gruppe verbindet Softwareentwicklung, Hosting und Betrieb. Wenn eine Integration über die Standardschnittstellen hinausgeht, etwa für ein spezielles Krankenhausinformationssystem oder eine individuelle Anbindung an ein Abrechnungssystem, kann sie im Rahmen eines Projekts entwickelt werden. Wie wir Integrationsprojekte angehen, beschreiben die Seiten zur technischen Integration und zur Softwareentwicklung.

Schnittstellen im Überblick

SchnittstelleZweck
ÖGK-Distanzanzeiger-APIAnerkannte Distanz je Fahrt für die korrekte Abrechnung mit der Krankenversicherung
Odoo und andere ERP-SystemeFahrt- und Abrechnungsdaten an Buchhaltung, Rechnungslegung und Controlling übergeben
AbrechnungsexportAbrechnungsdaten für Kasse, Abrechnungsdienstleister oder Buchhaltung ausgeben
GTFS-ImportHaltepunkte und Routeninformationen aus Fahrplandaten übernehmen
KrankenhausinformationssystemeTransportanforderungen übernehmen und Status zurückgeben
LeitstellenPlanbare Transporte und Einsatzgeschehen abstimmen
REST-API und WebhooksIndividuelle Integrationen und Benachrichtigungen in Echtzeit
e-Card und ELGAValidierung von Versicherungsdaten, geplant für 2027

Typische Integrationsszenarien

Ein privates Krankentransportunternehmen mit zwanzig Fahrzeugen nutzt Odoo für Buchhaltung und Rechnungslegung. Die abgeschlossenen Fahrten mit den über den ÖGK-Distanzanzeiger ermittelten Distanzen werden an Odoo übergeben, wo die Rechnungen erstellt und die Zahlungseingänge verbucht werden. Leistungen der Subunternehmer fließen ebenfalls ein, sodass auch deren Abrechnung ohne Nacharbeit gelingt.

Ein Krankenhausträger möchte, dass Stationen Transporte direkt aus dem gewohnten System anfordern. Über die Schnittstellen werden Transportanforderungen übernommen, und der Status des Transports wird zurückgemeldet, sodass die Station ihn sieht, ohne ein zweites System zu öffnen. Bis zur Fertigstellung der Anbindung nutzen die Stationen das Portal im Browser.

Eine Rettungsorganisation mit eigener Leitstelle nutzt die Krankentransport Software für die planbaren Fahrten und stimmt sie über die Leitstellenanbindung mit dem Einsatzgeschehen ab. Über Webhooks werden Statusänderungen an weitere Systeme weitergegeben, etwa an ein internes Berichtswesen.

Vorgehen bei einem Integrationsprojekt

Am Anfang steht eine kurze Bestandsaufnahme. Welche Systeme sind im Einsatz, welche Daten sollen fließen, in welche Richtung und wie oft? Danach wird festgelegt, welche Standardschnittstelle genutzt wird und ob eine individuelle Erweiterung nötig ist. Die Anbindung wird in einer Testumgebung aufgebaut und geprüft, bevor sie in den Echtbetrieb geht. So bleibt der laufende Betrieb während der Integration ungestört.

Daten in beide Richtungen

Schnittstellen der Krankentransport Software arbeiten in beide Richtungen. Eingehend übernimmt die Plattform Buchungen aus anderen Systemen, Stammdaten zu Patienten, Fahrzeugen oder Standorten und Haltepunkte aus GTFS-Daten. Für jede Fahrt fragt sie beim ÖGK-Distanzanzeiger die anerkannte Distanz ab. Ausgehend gibt sie Statusmeldungen über Webhooks weiter, stellt Abrechnungsdaten über den Export und die ERP-Anbindung bereit und liefert Kennzahlen für Auswertungen in anderen Systemen.

Welche Richtungen und Daten im Einzelfall gebraucht werden, hängt vom Kunden ab. Ein kleines Transportunternehmen kommt oft mit dem Abrechnungsexport und der Distanzanzeiger-Anbindung aus. Ein Krankenhausträger oder eine große Rettungsorganisation nutzt eher mehrere Schnittstellen gleichzeitig. Die Plattform ist für beide Fälle ausgelegt.

Häufige Fragen zu Schnittstellen und API

Ist der ÖGK-Distanzanzeiger angebunden?

Ja. Über die API des ÖGK-Distanzanzeigers wird für jede Fahrt die anerkannte Distanz ermittelt und gespeichert.

Können wir die Software an Odoo anbinden?

Ja. Innerhalb der Anexia Gruppe ist Anexia Digital Odoo-Partner, sodass die Anbindung aus einer Hand möglich ist.

Gibt es eine offene API?

Ja. Die REST-API mit Webhooks ermöglicht individuelle Integrationen.

Wann kommt die e-Card-Validierung?

Die Validierung über die e-Card mit Anschluss an ELGA ist als Ausbaustufe für 2027 geplant.

Können wir unser Krankenhausinformationssystem anbinden?

Über die Schnittstellen der Plattform ist eine Anbindung möglich. Die Details klären wir mit Ihrer IT.

Werden Statusänderungen an andere Systeme gemeldet?

Ja. Über Webhooks werden angebundene Systeme automatisch informiert, wenn ein Transport disponiert, abgeholt oder abgeliefert wurde.

Brauchen kleine Transportunternehmen eine eigene Integration?

Meist nicht. Die Anbindung an den ÖGK-Distanzanzeiger ist Teil der Plattform, und für die Buchhaltung genügt oft der Abrechnungsexport. Eine individuelle Integration lohnt sich vor allem bei größeren Systemlandschaften.

Sie möchten die Krankentransport Software in Ihre Systemlandschaft einbinden? Alle Funktionen finden Sie auf der Seite zur Krankentransport Software. Sprechen Sie mit uns über Ihre Integration.

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