Fahrer-App für Krankentransporte. Aufträge, Navigation und Status in einer App
Im Krankentransport verbringen Fahrerinnen, Fahrer und Sanitäter den größten Teil ihres Arbeitstags im Fahrzeug. Sie brauchen ihre Aufträge, die richtige Adresse, den schnellsten Weg und die wichtigsten Hinweise zum Patienten, ohne ständig die Disposition anzurufen oder auf Zettel zu schauen. Und am Ende jeder Fahrt soll die Dokumentation stimmen, weil sie die Grundlage für die Abrechnung mit der Krankenversicherung ist.
Die Fahrer-App der pts.maker ist genau dafür gebaut. Sie läuft auf Android und iOS, zeigt die Aufträge des Tages, navigiert mit Live-Verkehrsdaten zum nächsten Abholort und dokumentiert jede Fahrt mit Statusmeldungen und Zeitstempeln. Alle Daten fließen in Echtzeit zurück in die Disposition.
Auftragsverwaltung
Nach der Anmeldung sieht die Fahrerin ihre Aufträge für den Tag in der geplanten Reihenfolge. Zu jedem Auftrag zeigt die App Abholort, Ziel, Termin, Transportart und die Hinweise, die für diesen Transport wichtig sind. Etwa dass der Patient einen Rollstuhl nutzt, dass eine Begleitperson mitfährt, dass der Eingang auf der Rückseite des Hauses liegt oder dass eine Tragehilfe nötig ist.
Neue Aufträge, Änderungen und Absagen erscheinen sofort in der App. Wenn die Disposition einen zusätzlichen Transport zuweist oder eine Abholzeit verschiebt, sieht die Fahrerin das ohne Anruf. Das reduziert Missverständnisse und verhindert, dass ein Fahrzeug zu einer Adresse fährt, an der der Transport längst abgesagt wurde.
Die App zeigt nur die Informationen, die für die Fahrt gebraucht werden. Medizinische Details, die nicht für den Transport relevant sind, bleiben in der Disposition. Das entspricht dem Grundsatz der Datensparsamkeit, der bei Gesundheitsdaten besonders wichtig ist.
In-App-Navigation
Mit einem Tippen startet die Navigation zum nächsten Abholort oder Ziel, direkt in der App. Die Fahrerin muss keine Adresse abtippen und nicht zwischen Apps wechseln. Die Navigation führt Schritt für Schritt zum Ziel, und nach der Abholung geht es mit dem nächsten Tippen weiter zum Ziel des Transports.
Gerade in ländlichen Regionen mit verstreuten Ortsteilen, Hofnamen und schwer auffindbaren Zufahrten ist das eine große Hilfe. Zusammen mit den Hinweisen zum Abholort, die bei der Buchung oder in den Favoriten des Patienten hinterlegt wurden, findet die Fahrerin auch Adressen, die sie nicht kennt.
Routing mit Live-Verkehrsdaten
Die Route berücksichtigt die aktuelle Verkehrslage. Staus, Baustellen und Sperren fließen in die Berechnung ein, sodass die App den Weg vorschlägt, der den Patienten am schnellsten an sein Ziel bringt. Das ist im Krankentransport besonders wichtig, weil viele Fahrten an feste Termine gebunden sind, etwa den Beginn einer Dialyse oder einer Operation.
Die Live-Verkehrsdaten verbessern auch die Planung. Verzögert sich eine Fahrt, sieht die Disposition, dass das Fahrzeug später ankommt, und kann rechtzeitig reagieren, etwa indem sie einen Folgetransport einem anderen Fahrzeug zuweist oder das Krankenhaus informiert. Wie Disposition und Routing zusammenspielen, zeigt die Seite zur Disposition und zum Routing.
Statusmeldungen per Klick
An jedem Schritt der Fahrt meldet die Fahrerin den Status mit einem Klick. Auftrag übernommen, am Abholort angekommen, Patient abgeholt, am Ziel abgeliefert. Jede Meldung wird mit Zeitstempel und Position gespeichert. Der Status erscheint sofort in der Disposition und für die Auftraggeber im Portal, etwa für die Ordination im Arztzugang oder für die Station im Portal für Krankenhaus und Med-Center.
Diese Statusmeldungen ersetzen den Anruf in der Zentrale und den handschriftlichen Fahrtbericht. Sie sind gleichzeitig die Grundlage für die Abrechnung, weil Abholung und Ablieferung mit Zeit und Ort dokumentiert sind. Zusammen mit der über den ÖGK-Distanzanzeiger ermittelten Distanz und dem zugeordneten Transportschein liegen damit alle Daten für die Abrechnung mit der Krankenversicherung vor.
GPS-Position für die Disposition
Während der Schicht übermittelt die App die Position des Fahrzeugs an die Disposition. In der Kartenansicht sieht die Disposition damit in Echtzeit, wo sich jedes Fahrzeug befindet. Bei kurzfristigen Aufträgen, etwa einer zusätzlichen Entlassung, kann sie das nächstgelegene Fahrzeug auswählen und den Auftrag direkt in die App schicken. Mehr dazu auf der Seite für Transportdienstleister.
Funktioniert auch ohne Netz
In manchen Tälern, in Tiefgaragen von Krankenhäusern oder in dicken Mauern alter Gebäude ist die Netzabdeckung schlecht. Die Fahrer-App arbeitet auch dann weiter. Aufträge des Tages sind auf dem Gerät gespeichert, und Statusmeldungen werden gesammelt und übertragen, sobald wieder Verbindung besteht. So gehen keine Daten verloren, und die Dokumentation bleibt vollständig.
Für eigene Fahrer und Subunternehmer
Die App wird von den eigenen Fahrerinnen und Fahrern des Transportdienstleisters genutzt und ebenso von Subunternehmern, die Aufträge übernehmen. Subunternehmer sehen in der App nur die Fahrten, die ihnen übergeben wurden. Ihre Statusmeldungen fließen in dieselbe Plattform zurück wie die der eigenen Fahrer, sodass der Transportdienstleister alle Fahrten in einer Ansicht hat.
Einfach zu bedienen
Die App ist so gestaltet, dass sie auch in hektischen Situationen schnell bedienbar ist. Große Schaltflächen, klare Farben für den Status, wenige Eingaben. Neue Fahrerinnen und Fahrer, Zivildiener oder Mitarbeitende von Subunternehmern kommen nach einer kurzen Einschulung zurecht. Die App ist als White Label verfügbar und kann Logo und Farben des Transportdienstleisters tragen. Allgemeine Informationen zur Fahrer-App der pts.maker Plattform finden Sie auf der Seite zur Driver App.
Eine Schicht mit der Fahrer-App
Um 6.45 Uhr meldet sich Sanitäter Lukas in der App an. Sieben Aufträge sind für den Vormittag geplant, drei Dialysefahrten, zwei Arzttermine und zwei Entlassungen. Er tippt auf den ersten Auftrag, die Navigation führt ihn zu einer Adresse in einem Ortsteil, den er nicht kennt. Der Hinweis in der App sagt ihm, dass die Patientin im ersten Stock wohnt und einen Rollator nutzt.
Auf dem Weg zum Dialysezentrum meldet die App einen Stau auf der Bundesstraße und schlägt eine Umfahrung vor. Die Patientin kommt pünktlich an. Um 9.30 Uhr erscheint ein neuer Auftrag, eine Entlassung aus dem Krankenhaus, das nur wenige Minuten entfernt ist. Bei jeder Abholung und Ablieferung tippt Lukas auf den Status, der Rest geschieht im Hintergrund. Am Ende der Schicht ist jede Fahrt vollständig dokumentiert.
Funktionen der Fahrer-App im Überblick
| Funktion | Was sie im Fahrzeug bringt |
|---|---|
| Auftragsverwaltung | Alle Aufträge des Tages in der geplanten Reihenfolge, Änderungen sofort sichtbar |
| In-App-Navigation | Mit einem Tippen zum Abholort und zum Ziel, ohne App-Wechsel |
| Routing mit Live-Verkehrsdaten | Schnellster Weg unter Berücksichtigung von Staus, Baustellen und Sperren |
| Statusmeldungen | Übernahme, Abholung und Ablieferung per Klick mit Zeitstempel |
| Hinweise zum Transport | Transportart, Begleitperson, Zugang zur Wohnung und besondere Anforderungen |
| GPS-Position | Laufende Übermittlung an die Disposition für die Kartenansicht |
| Offline-Betrieb | Arbeiten auch bei schwacher Netzabdeckung, Übertragung bei Verbindung |
Einrichtung und Rollout
Neue Fahrerinnen und Fahrer werden im Bereich für Transportdienstleister angelegt und erhalten ihren Zugang zur App. Sie laden die App auf ihr Smartphone oder auf das Diensttablet im Fahrzeug, melden sich an und sehen sofort ihre Aufträge. Für Unternehmen, die die App als White Label nutzen, erscheint sie unter ihrem eigenen Namen. Subunternehmer erhalten eigene Zugänge und sehen nur ihre übergebenen Fahrten.
Weil die App mit wenigen Bildschirmen auskommt, ist die Einschulung kurz. Gerade in Organisationen mit wechselndem Personal, etwa mit Zivildienern, die alle paar Monate neu beginnen, ist das ein großer Vorteil. Die wichtigsten Abläufe sind nach einer Schicht vertraut.
Was die Fahrer-App für die Abrechnung bedeutet
Jede Statusmeldung in der Fahrer-App ist gleichzeitig ein Baustein der Abrechnung. Die Zeitstempel für Abholung und Ablieferung dokumentieren, dass der Transport tatsächlich stattgefunden hat und wann. Zusammen mit dem Transportschein, der dem Patienten und der Fahrt zugewiesen ist, und der Distanz, die über den ÖGK-Distanzanzeiger ermittelt wird, liegen damit alle Daten vor, die für die Abrechnung mit der Krankenversicherung gebraucht werden.
Handschriftliche Fahrtenbücher, nachträglich ausgefüllte Formulare und die Suche nach fehlenden Angaben am Monatsende entfallen. Der Abrechnungsexport im Bereich für Transportdienstleister greift direkt auf die Daten aus der App zu. Für die Fahrerinnen und Fahrer bedeutet das weniger Papierarbeit, für die Verwaltung weniger Rückfragen und für das Unternehmen eine schnellere und korrektere Abrechnung.
Häufige Fragen zur Fahrer-App
Auf welchen Geräten läuft die Fahrer-App?
Auf Smartphones und Tablets mit Android und iOS.
Hat die App eine eigene Navigation?
Ja. Die In-App-Navigation führt zum Abholort und zum Ziel und berücksichtigt Live-Verkehrsdaten.
Was passiert ohne Netzabdeckung?
Die App arbeitet weiter und überträgt Statusmeldungen, sobald wieder Verbindung besteht.
Können Subunternehmer die App nutzen?
Ja. Sie sehen nur die ihnen übergebenen Fahrten, ihre Meldungen fließen in dieselbe Plattform zurück.
Welche Daten sieht der Fahrer?
Die Angaben, die er für die Fahrt braucht, also Adressen, Termine, Transportart und Hinweise zum Patienten. Weitere medizinische Details bleiben in der Disposition.
Wie kommt ein neuer Fahrer zu seinem Zugang?
Er wird im Bereich für Transportdienstleister angelegt, lädt die App herunter und meldet sich an. Danach sieht er sofort seine Aufträge.
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